Die Fünf-Finger-Atemtechnik ist eine leicht erlernbare, wirkungsvolle Methode zur Regulation des Nervensystems und zur Stärkung des inneren Sicherheitsgefühls. Sie verbindet Berührung, langsame Atmung und Achtsamkeit – und eignet sich besonders für hochsensible Menschen (HSP), bei ADHS/ADS sowie für Personen im Autismus-Spektrum.So funktioniert’s:Eine Hand öffnen und mit dem Zeigefinger der anderen Hand langsam an jedem Finger entlangfahren.• Beim Hinaufgleiten eines Fingers langsam und gleichmäßig einatmen.• Beim Hinabgleiten des Fingers vollständig und weich ausatmen.Finger für Finger fortfahren, bis alle fünf durchlaufen sind.Warum diese Methode wirkt:
- Nervensystem-Beruhigung: Langsame, bewusste Atmung aktiviert den Parasympathikus und hilft dem Körper, aus Stress, Alarm oder Überforderung wieder in innere Ruhe und Erdung zu finden.
- Sensorische Erdung: Die Berührung der Hand bietet einen klaren körperlichen Anker – hilfreich bei Reizüberflutung, emotionalem Aufgewühltsein oder wenn man „den Boden unter den Füßen“ verliert.
- Unterstützend bei ADHS/ADS: Die Kombination aus Bewegung, Tastsinn, Atem und Fokus fördert Selbstregulation, Aufmerksamkeitsschulung und verringert impulsive Reaktionen.
- Unterstützend bei HSP & Autismus: Der vorhersehbare Rhythmus schafft Sicherheit; die Struktur der Übung hilft, bei Überreizung, Nervosität oder innerer Unruhe wieder Halt zu finden.
- Überall anwendbar: Unauffällig, jederzeit durchführbar – zu Hause, unterwegs, im Büro oder vor herausfordernden Situationen.
Schon wenige Runden können Klarheit, innere Balance und Ruhe zurückbringen.