Stimmungstiefs vor oder während der Menstruation sind für viele Frauen ein monatliches Wiedersehen mit der inneren Drama-Queen. Doch was steckt eigentlich hinter den emotionalen Achterbahnfahrten? Warum kippt die Laune manchmal ganz plötzlich – von gelassen auf gereizt oder melancholisch?
In diesem Artikel erfährst du:
In der zweiten Zyklushälfte – also nach dem Eisprung – steigt das Hormon Progesteron stark an. Es wirkt beruhigend, entspannend und kann sogar den Schlaf verbessern. Auch Östrogen spielt mit und hält die Stimmung meist stabil.Kurz vor der Menstruation jedoch:
Ergebnis: Das emotionale Gleichgewicht gerät ins Wanken. Reizbarkeit, Traurigkeit, Überempfindlichkeit oder das Gefühl, den Alltag plötzlich kaum noch zu schaffen, sind keine Einbildung – sondern biochemische Realität.
Nicht jede Frau reagiert gleich stark auf den hormonellen Umschwung. Während manche nur etwas sensibler sind, leiden andere unter PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung) – einer besonders intensiven Form von PMS mit starken psychischen Symptomen wie:
Wenn du dich hier wiedererkennst, kann es sinnvoll sein, gezielt Unterstützung zu suchen – körperlich wie emotional.
Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) liegt das emotionale Auf und Ab oft in einer Disharmonie des Holz-Elements, insbesondere der Leber-Energie. Die Leber ist in der TCM verantwortlich für:
Was passiert vor der Menstruation?
Ernährung & Nährstoffe:
Kräuter aus der TCM:
Bewegung & Emotionen:
Shiatsu & Akupressur:
Zyklusachtsamkeit:
Wenn du das Gefühl hast, kurz vor deiner Menstruation emotional aus dem Gleichgewicht zu geraten, dann liegt das weder an mangelnder Willenskraft noch an Überempfindlichkeit – sondern an echten Prozessen in deinem Körper und Energiesystem.Mit mehr Verständnis für deine hormonellen Rhythmen und die energetische Weisheit der TCM kannst du diesen Zyklusabschnitt nicht nur überstehen – sondern aktiv gestalten.